Trigger – Film über Trauma eines Überfall-Opfers

Ein brutaler Überfall auf den Drehbuchautor bildet die wahre Begebenheit als Basis für den Kurzfilm „Trigger“. Die Story zeigt, welch tiefe Traumatisierung die Gewalt unter Jugendlichen auslösen kann und soll dem Zuschauer helfen, die Opfer u verstehen. Heute Nacht läuft der Film im MDR.

„Trigger“ zeigt Jonas, der Opfer eines brutalen Überfalls durch drei Jugendliche geworden ist. Danach ist nichts mehr wie es war. Jonas kann nicht mehr der Mensch sein, der er ist. Der Junge leidet unter Panikattacken und anderen Traumafolgen. Seine Familie und Freunde können nicht mehr mit ihm umgehen. Auch seine beste Freundin ist mit seinem apathischen Verhalten überfordert. Mit zunehmender Isolation und immer mehr psychischen Problemen konfrontiert begibt Jonas sich auf die Suche nach den Ursachen seiner seelischen Verletzungen. Doch die liegen noch viel tiefer, als er dachte.

Im August 2010 drehten die Nachwuchsfilmemacher Till Krücken, Maximilian König und Christian Fleischer an den Originalschauplätzen des Überfalls auf den Drehbuchautor Maximilian König. Der Name „Trigger“ ist der Fachbegriff für die Auslösereize von Panikattacken bei Traumatisierten. Der Film thematisiert nicht die vollständige Traumatherapie in allen Facetten. Doch er inszeniert in besonderer Weise den sogenannten „inneren Garten“ aus den Imaginations-Übungen, welche die Fähigkeit fördern sich mittels Phantasiebildern aus Panikattacken und ständig wiederkehrender Erinnerungen an das traumatische Erlebnis zu befreien.

Das studentische Filmmagazin „unicato“ präsentiert den Kurzfilm im Rahmen der Sendung am 12. März ab 00.40 Uhr im MDR.

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