Was machen Frauen mit PTBS-Soldaten? Lieb haben!

Frauen mögen Soldaten – das ist klar. Doch wie kommen posttraumatische Kriegssoldaten bei Frauen an? Das hat eine Studie untersucht.

Soldaten, die im Kriegseinsatz waren, wünschen sich eine gelungene Partnerschaft und Familie. Konstanzer Uni-Psychologen stellten mehr als 1000 Frauen vier verschiedene Männerbilder vor, um zu erforschen, welche Verhaltenstypen sie als kurzfristigen und langfristigen Partner bevorzugen würden. Darunter waren die Beschreibungen von Soldaten mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), die im Auslandseinsatz waren.

Laut einem Bericht in der Tageszeitung Südkurier, wurden die Männer dabei in vier Typen eingeteilt: Männer mit PTBS und der Neigung, gewalttätig aufzutreten. Experten sprechen von „appetitiver Aggression“. Diese Form der Aggression meint die natürliche „Lust der Tyrannei“ des Mannes auf die Jagd, den Beutezug, das Töten, die von Männern auch als angenehmer Rausch empfunden werden kann. Der zweite Typ war gleichfalls traumatisiert, zeigte sich aber kaum aggressiv. Ein dritter litt nicht unter PTBS, wies aber hohe Werte an Aggression auf. Ein vierter Heimkehrer war weder traumatisiert noch aggressiv.

Keine Frau will einen „Killer“, das wird allgemein angenommen. Männer mit aggressivem Verhalten und Gewaltbereitschaft gelten in der öffentlichen Meinung als verpönt. Deswegen haben PTBS-Soldaten häufig Hemmungen, ihre Diagnose zu offenbaren.

Ein Mann mit PTBS, ist in Frauenaugen scheinbar doch nicht so schlimm. Kämpfer und Krieger sind begehrt, auch mit „Killerinstinkt“. Die Studie zeigte, Frauen haben nicht weniger Interesse an traumatisierten Soldaten als an psychisch gesunden Männern. PTBS-Soldaten sind für Frauen in beiden Rollen interessant, als kurze Affäre und als Dauer-Partner.

„Männer mit einem Hang zur Aggression (im Kontext von Krieg) für das sexuelle Abenteuer bevorzugt“ schreibt die Zeitung. Am stärksten angezogen von diesen Männern, hätten sich Frauen gefühlt, die sich in der fruchtbaren Phase ihres Menstruationszyklus befanden.

Damit wurde eine frühere Erkenntnis der Psychologie erneut belegt: offene appetitive Aggression beim Mann übt eine höhere sexuelle Anziehung auf Frauen aus.

Kriegsheimkehrer müssen also keine Angst haben, so zu sein, wie sie sind. Sie können unbesorgt offen und ehrlich zu Frauen sein. Ihre PTBS brauchen sie nicht verstecken, wenn sie einer Frau imponieren wollen. Das sagen auch die Konstanzer Wissenschaftler.

Aber die Studie zeigt auch, wenn es um eine langfristige Beziehung oder Hochzeit geht, haben Frauen einfühlsame Männer lieber. So scheint es für Männer mit Hang zur Aggression ratsam zu sein, diese Eigenschaft innerhalb der Beziehung weniger auszuleben, wenn sie in naher Zukunft eine ernsthafte Beziehung eingehen wollen.

Anmerkung der Autorin:

Liebe Frauen mit Gewalterfahrungen, die hier auch mitlesen. Worte wie „Killer“ und Lust auf das Töten meinen nicht, dass Männer mit PTBS gefährlich sind. Sie sind genauso gefährlich oder ungefährlich wie andere Männer auch. Alle Männer sind Jäger und Sammler.

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One response to “Was machen Frauen mit PTBS-Soldaten? Lieb haben!”

  1. Heiko says :

    Ich möchte allen Betroffenen die Kinesiologie als sehr effektive Heilmethode empfehlen. Der Unterschied zu einer normalen Psychotherapie besteht darin, das die Kinesiologie extrem effektiv ist und der Betroffene sehr schnell eine sehr deutliche Linderung oder Heilung erfährt. Der Grund liegt an der vollkommen anderen Herangehensweise der Kinesiologie. Das Hauptproblem bei einer posttraumatischen Belastungsstörung ist nicht das Erlebnis selber, sondern die durch den Schock angestauten Emotionen.
    Das trifft natürlich auch auf alle anderen Erlebnisse und Erfahrungen im Zivilleben zu. Es geht darum die angestauten Emotionen tief im Unterbewußtsein anzunehmen und fließen zu lassen – das fällt vielen schwer. Der Betroffene kämpft bewußt und unbewußt gegen den Emotionsstau an – das verursacht die Probleme. Bei der Kinesiologie schreibt der Betroffene einen Zielsatz auf, zB. „Ich nehme alle Erfahrungen in Afghanistan in Liebe an und bin ganz Eins mit mir selber.“ Man redet also nicht wie bei einer normalen Therapie über das Erlebte, sondern konzentriert sich auf das, was man erreichen will. Dann beginnt die Behandlung (das zu schildern würde zu lange dauern).
    Sucht Euch einen Kinesiologen in Eurer Nähe und fragt nach – es lohnt sich wirklich. Die Kasse bezahlt das leider nicht, weil es noch nicht anerkannt ist.

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