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Der Psychiater hat die Pistole griffbereit

Hunderte deutsche Soldaten leiden unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Der Arzt Stefan Kropp erzählt in der ZEIT, wie er das Leiden in Afghanistan behandelt hat. Artikel lesen

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„Immer wieder sah ich einen Mann, der nicht existierte.“

Scheinbar grundlos beginnt sie zu zittern. Mit einer Panikattacke kommen die Bilder. Wer sie sieht, hat oft große Angst davor „verrückt“ zu werden. Obwohl Opfer von Missbrauch, Misshandlung oder Kriegserlebnissen wissen, dass der „Horror“ vorbei ist kommt die Vergangenheit zurück in die Realität. Das Wiedererleben hat Namen: Flashback und Dissoziation. Eine Art Film, der plötzlich neben der Gegenwart mitläuft. Diese Bilder, die den Alltag behindern, können in weite Extreme schlagen. Weiterlesen …

Ich sehe, was du sagst

Wie es aussieht, wenn Traumatisierte erzählen, ist im ZWEITEN und DRITTEN Teil einer fünfteiligen Dokumentation über die pottraumatische Belastungsstörung am Beispiel von deutschen Soldaten nach Kriegseinsätzen zu sehen. Ein Trauma ist nicht leicht zu erkennen.  Wer das Verhalten, die Stimme und Körpersprache zwischen den interviewten Patienten und den Bundeswehrexperten vergleicht, wird den Unterscheid zwischen innerer Ruhe und psychischer Unausgeglichenheit erkennen.

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„Natascha Kampusch hat Vertrauen zu mir als Journalist. Sie weiß, ich werde sie nicht verraten“

Das Spagat zwischen Distanz und Nähe. Journalisten haben zur Aufgabe, Öffentlichkeit herzustellen und gleichzeitig Privatsphäre zu achten. Oft recherchieren sie jahrelang und bauen dadurch selbst eine emotionale Bindung zu den Menschen der Berichterstattung auf. Der Journalist Christoph Feurstein zeigt bis heute beispielhaft die Professionalität im Umgang mit Traumatisierten im Fall Natascha Kampusch.

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